Dunkle Schokolade – gesundheitliche Vorteile und Studienlage

Es gibt so viele Studien, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Zum Beispiel besagen neue Studien an Testpersonen, je höher die Konzentration von Kakao in der Schokolade ist, desto positiver die Auswirkungen auf unsere Kognition, das Gedächtnis, die Stimmung und die Immunität. Was bekannt ist, dass die im Kakao enthaltenden Flavonoide extrem starke Antioxidantien sind. Diese wirken entzündungshemmend auf unser Gehirn und auf das Herz-Kreislaufsystem. Dunkle Schokolade soll außerdem depressive Verstimmungen verringern. Die Uni Köln hat an älteren Personen, die an Bluthochdruck litten, festgestellt, dass diese nach täglichem Verzehr von 1 Tafel dunkler Schokolade über eine Länge von 2 Woche, ihren Blutdruck senken konnten. (Quelle: Apotheker Zeitung/Uni Köln).  Des Weiteren konnte festgestellt werden, dass sich durch die Milderung von Entzündungen im Körper der Insulinstoffwechsel verbessert. Tatsächlich konnten bei einer Studie mit 433 Diabetikern des Typ 2, diese Patienten von den positiven Auswirkungen der dunklen Schokolade auf den menschlichen Organismus profitieren. In dieser besagten Studie über einen Zeitraum von 2-12 Wochen, konnte durch die Einnahme von einer bestimmten Menge an dunkler Schokolade der Nüchternblutzucker gesenkt werden. Es bedarf allerdings noch mehr Forschung, um dunkle Schokolade ergänzend für eine Diabetikerbehandlung zu verwenden. Aber immerhin sind das alles sehr positive Ansätze. Ich habe Euch, stellevertretend für viele Studien zu dem Thema 3 wichtige hier verlinkt. Die sind alle sehr interessant.

Neue Studien zeigen, dass der Konsum von dunkler Schokolade Stress und Entzündungen reduziert und gleichzeitig das Gedächtnis, die Immunität und die Stimmung verbessert | LLUH Nachrichten

Die Wirkung des Konsums von Kakao/Dunkler Schokolade auf Lipidprofil, Glykämie und Blutdruck bei Diabetikern: Eine Meta-Analyse von Beobachtungsstudien – PubMed (nih.gov)

Der “Schokoladeneffekt”: Bitterschokolade kann den Blutdruck senken (deutsche-apotheker-zeitung.de)

Persönliche Anmerkung zu diesem Thema; Seit meiner zuckerfreien Zeit, habe ich mir angewöhnt 100 % dunkle Schokolade zu essen. Die bekommt mir in kleinen Mengen sehr gut. Zum einen mag ich Bitterstoffe und diese Schokolade schmeckt definitiv bitter und zum anderen wollte ich mir dadurch den Zuckerkonsum abgewöhnen und mir was Gutes tun. Den Zuckerkonsum konnte ich durch den Genuss der dunklen Schokolade deutlich einschränken. Allerdings kamen in der zuckerfreien Zeit auch andere Helfer zum Einsatz. Da ich aber an einer Histaminintoleranz „leide“ und dunkle Schokolade zwar wenig Histamin aber umso mehr weitere biogene Amine enthält, wie Theobromin zum Bsp., was aus dem Kakao stammt, sollte ich sie besser meiden und lieber weiße Schokolade konsumieren. Soll angeblich besser vertragen werden, weil die weniger der biogenen Amine enthält. Mir schmeckt aber leider keine weiße Schokolade. Ich habe mehrere Sorten davon gekostet, geht für mich gar nicht. Ich liebe einfach diesen leckeren Bittergeschmack der dunklen Schokolade. Nun habe ich an mir festgestellt, dass ich diese Art der Schokolade mehr vormittags essen kann und davon eher wenig, damit das Histamin mehr Zeit hat sich abzubauen. Natürliche Helfer für den Histamin Abbau im Körper sind übrigens Sport, viel Wasser trinken, ein Apfel pro Tag hilft ebenfalls oder die zusätzliche Einnahme von Vitamin C. Mein Glück ist wahrscheinlich, dass meine Symptome der Histaminintoleranz nicht so sehr ausgeprägt sind, wie bei anderen Personen.

Schildert mir gerne unter dem Artikel Eure Erfahrungen mit dunkler Schokolade und Histamin oder generell mit dunkler Schokolade. Eventuell habt Ihr an Euch auch positive Effekte feststellen können. Falls Ihr Unterstützung bei der Beratung zum Thema Histaminintoleranz braucht, nehmt gerne Kontakt mit mir auf.

 

Kleiner Tipp: Möchtest Du dunkle Schokolade selber herstellen, dann nimm selbstgemachten Dattelsirup: Dazu presst Du etwas Orangensaft aus und mixt diesen im Mixer mit entsteinten Datteln (ich bevorzuge Medjol-Datteln) bis eine Sirup ähnliche Konsistenz erreicht ist und die verwendest Du als Süßungsmittel, genau wie Reissirup oder Honig. Ist nicht gerade zuckerarm, doch Du verzichtest wenigstens auf Haushaltszucker und auf andere zugesetzte Zuckervarianten. Ich nehme außerdem immer stark entölten dunklen Kakao aus dem Bioladen (Fair Trade), so kannst du sicher sein, dass der Kakao ohne chemische Zusätze oder Pestizide ist und noch umweltgerecht angebaut wird.

 

Wichtiger Hinweis:

Dieser Blogbeitrag enthält nur allgemeine Hinweise zur Studienlage und darf nicht zur Selbstdiagnose oder Behandlung verwendet werden. Der Artikel ersetzt keinen Arztbesuch!

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